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Performance und Texte: Crosby McCloy
Musik: Benjamin Rinnert

VERWANDTE, BLAU 
 
 
 Fotos: Michael Fuchs
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Ein Ehegatte, der anfängt von der Vorstellung besessen zu sein, seine Ehefrau, die gerade auf dem Dach Efeu zurückschneidet, könnte ihn mit der gußeisernene Bratpfanne oder Heckenschere ermorden; ein Streit um ein Vogelhaus unter Nachbarn, die befürchten, die Vögel könnten die Einfahrt ihres Vorgartens zukoten; ein Junge im Wandschrank der Nachbarin, sie beim Entkleiden beobachtend, nachdem er ihre Veranda mit Wasserballons bespritzt hatte...

Spielerische Konstrukte der Fantasie und Erfahrung, um das Thema "Verwandtschaft" in den Mittelpunkt der Neugier zu rücken. Im wechselnden Hinaus- und Hineinschlüpfen in die Häute verschiedener Charaktere wird die Erzählerin selbst zu einer Konstellation von Figuren. Dabei eröffnen sich überraschend unterschiedliche Perspektiven auf ein und dieselbe Familie.

Die Aufführung spielt mit verschiedenen Ebenen der Darstellung, wo Text, Bewegungs-Choreographie und die eigens für das Stück komponierte Musik einerseits für sich stehen, andererseits miteinander verwoben, einander überlagernd und aktivierend in ein dynamisches Spannungsverhältnis treten, eine weitere Spielfläche für assoziative Verknüpfungen erschließend.

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